
AMUSEMENT




CONFÉRENCE
JACK WOODHEAD




BURLESKER SCHÖNHEITSTANZ
MARTA KARTA


LIVEBAND
TO BE ANNOUNCED




TANZKURS
TO BE ANNOUNCED




MUSIKUNTERHALTER
DR. HIRSCHFELD & FELIX DE VENOSTA




ABSINTHBAR
LA FÉE VERTE




GASTGEBERIN
ELSE EDELSTAHL




BAUCHLADEN
MARGARETHE MAUSWEH




SCHNELLZEICHNUNGEN
HERR PANKOW & CO




LICHTBILDER
PHOTOATELIER

ABSINTHBAR
Sollte Fortuna Ihnen im Spielsalon gewogen gewesen sein, so können Sie sich für 150 Millionen Reichsmark von unserer La fée verte zu einem Absinth verführen lassen!

BAUCHLADENFRÄULEIN
Bei ihr erhalten Sie alles, von dem Sie bisher noch gar nicht wussten, daß Sie es plötzlich dringenst benötigen würden. Zigarettenspitzen, Perlenketten, Einstecktücher und sogar das neuste Gummiwarenmodel: Fromm's Trocken.

CASINO MIT BLACKJACK, ROULETTE & POKER
Am Einlass haben Sie 50 Millionen Reichsmark erhalten, die Sie bei der Bank in Jetons umtauschen können. Gesellen Sie sich an einen der Spieltische und fordern Sie Ihr Glück heraus.

FOTOGRAF
Scheuen Sie nicht, sich von unseren talentierten Fotografen in aller Pracht für die Ewigkeit ablichten zu lassen. Die Bilder des Abends werden schnellstmöglich in der Bildergalerie zu sehen sein.

TANZKURS
Zu Beginn des Abends haben Sie die Möglichkeit in einem etwa viertelstündigen Tanzkurs die wichtigsten Schritte des Charleston oder eines anderen aktuellen Modetanzes zu erlernen, so daß Sie fortan für das Parkett gewappnet sein werden.

TANZMUSIK
Unsere Schallplattenunterhalter sorgen bis in die frühen Morgenstunden für heiße Sohlen. Kredenzt werden Parkettfeger der 20er bis 40er Jahre - Hot Jazz, Charleston, Swing, Tango, Gipsy Swing, Klezmer, Latin u.v.m.

PROGRAMM


21:00 EINLASS
22:30 TANZKURS
23:15 FEIERLICHE ERÖFFNUNG
BURLESKER SCHÖNHEITSTANZ
ARTISTIK SHOW
00:00 LIVEBAND
01:30 BURLESKER SCHÖNHEITSTANZ
ARTISTIK SHOW
TANZ TANZ TANZ
04:00 ENDE
ORT




METROPOL
Von 1906 bis Mitt der Zwanziger widmete sich das Theater am Nollendorfplatz der leichten Muse.
Ab September 1927 bis September 1928 zog Erwin Piscator mit seinem politischen Theater ein. Die Eröffnung geschah durch Vermittlung der Schauspielerin Tilla Durieux in Berlin mit der Inszenierung von Ernst Tollers Hoppla, wir leben! (3. September 1927). Als Piscator-Bühne erlangte das Haus mit zeitkritischen Inszenierungen und einer neuartigen Bühnentechnik (Simultanbühne, Filmprojektion etc.) überregionale Bedeutung. John Heartfield entwarf Bühnenbilder, George Grosz Programmhefte und Bertolt Brecht arbeitete einige Zeit in der Dramaturgie.

HANDYVERBOT
Die Benutzung von modernen Fernsprechapparaturen und Lichtbildgeräten ist gänzlich untersagt. Zuwiderhandlung wird mit einem Bußgeld von 25 Millionen Reichsmark geahndet.

KLEIDERORDNUNG
Zur Vermeidung unerfreulicher Missverständnisse möchten wir höflichst auf die angemessene Berücksichtigung der Bohème Sauvage Kleiderordnung als Voraussetzung für den Einlass hinweisen.

